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Examensfeier für 349 frischgebackene Volljuristen - Justizminister Goll und der Präsident der Rechtsanwaltskammer Karlsruhe Wellensiek beglückwünschten die Absolventen

Datum: 15.05.2007

Kurzbeschreibung: 349 Kandidatinnen und Kandidaten haben im Frühjahr 2007 die Zweite juristische Staatsprüfung in Baden-Württemberg bestanden.

Justizminister Prof. Dr. Ulrich Goll (FDP) und - stellvertretend für die vier Rechtsanwaltskammern des Landes - Dr. Jobst Wellensiek, Präsident der Rechtsanwaltskammer Karlsruhe, luden die frischgebackenen Volljuristen am Dienstag zur Examensfeier ins Neue Schloss nach Stuttgart ein.

Goll und Wellensiek beglückwünschten die Absolventen im Beisein der Präsidentin des Justizprüfungsamtes, Cornelia Horz, sowie der Präsidenten der Rechtsanwaltskammern Freiburg, Stuttgart und Tübingen zum erfolgreich bestandenen Examen: „Sie feiern heute einen persönlichen Erfolg, der Ihre konzentrierte Arbeit der letzten Monate und Jahre krönt. Justiz und Anwaltschaft freuen sich auf Sie.“ Zu welchem juristischen Beruf sich die jungen Rechtsassessorinnen und     - assessoren auch immer hingezogen fühlten, für fleißige und motivierte Berufsanfänger gebe es immer Platz, stellten der Minister und der Präsident der Rechtsanwaltskammer Karlsruhe übereinstimmend fest.

Bemerkenswert: Die Plätze 1 und 2 belegt ein Ehepaar, „deren eineinhalbjähriger Sohn spätestens jetzt allen Grund hat, auf seine Eltern stolz zu sein“, so der Minister. Wellensiek und Goll mahnten die jungen Juristen trotz ihres erreichten formalen Ausbildungsabschlusses, nicht auf dem heutigen Wissensstand stehen zu bleiben, sondern eine Haltung lebenslangen Lernes zu bewahren. „Auch in den kommenden Jahren wird die zu beklagende Regelungsdichte des Gesetzgebers sicher nicht nachlassen und uns Juristen ständig vor neue Herausforderungen stellen“, so Wellensiek. Wer in der juristischen Datenbank „JURIS“ nur diejenigen Bundesgesetze und Verordnungen abfrage, die zum 1. Januar 2007 in Kraft getreten seien, dem würden genau 2.820 Treffer angezeigt, bemerkte Goll dazu.

Die vier Teilnehmer mit den besten drei Examensergebnissen bekamen Ehrenurkunden sowie eine Radierung des Zeichners Philipp Heinisch zur Anerkennung überreicht. Anschließend erhielten alle Absolventen aus der Hand der Präsidentin des Justizprüfungsamtes Horz ihre Examenszeugnisse.

Von 435 Teilnehmern erreichten vier Prüflinge die Note „gut“ (knapp 1 %). 40 Kandidatinnen und Kandidaten (knapp 10 %) ist der Sprung in das „vollbefriedigend“ gelungen. Daran schließt sich mit 155 Teilnehmern (rund 38 %) die größte Gruppe mit der Note „befriedigend“ an. 150 Teilnehmer (rund 37 %) schlossen mit der Note „ausreichend“ ab. 61 Teilnehmer haben die Prüfung nicht bestanden (rund 15 %), 25 Kandidaten, die zur Notenverbesserung ein zweites Mal angetreten waren, brachen diesen Versuch vorzeitig ab.

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