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Bestes 2. Juristisches Staatsexamen im Land seit 20 Jahren: Mehr als jeder Fünfte erreicht "vollbefriedigend" und besser - Goll: "Das ist ein beeindruckendes Ergebnis"

Datum: 25.05.2009

Kurzbeschreibung: "Dieses Examen ist beeindruckend ausgefallen.

Bessere Ergebnisse konnten in den letzten 20 Jahren nicht verzeichnet werden. Die Ausbildung im Land ist anspruchsvoll und von herausragender Qualität. Die Prüfungskampagne Frühjahr 2009 zeigt, dass es sich lohnen kann, sein Referendariat in Baden-Württemberg zu machen“, sagte Justizminister Prof. Dr. Ulrich Goll (FDP) am Montag (25. Mai 2009). Der Minister und - stellvertretend für die Anwaltschaft - der Präsident der Rechtsanwaltskammer Karlsruhe Dr. Jobst Wellensiek gratulierten den frisch gebackenen Volljuristen auf der Examensfeier im Neuen Schloss in Stuttgart, zu der das Justizministerium gemeinsam mit den vier Rechtsanwaltskammern des Landes geladen hatte.

Von 530 Kandidatinnen und Kandidaten, die an der Prüfung des Zweiten Juristischen Staatsexamens im Frühjahr 2009 in Baden-Württemberg teilgenommen haben, erzielte mehr als jeder Fünfte die Notenstufe „vollbefriedigend“ und besser (knapp 21 Prozent), 2,5 Prozent davon erreichten die exzellente Note “gut“. Auf der anderen Seite halbierte sich die Durchfallquote von üblicher Weise rund 12 Prozent fast auf nur noch 6,4 Prozent. 215 Kandidatinnen und Kandidaten (41 Prozent) gelang ein „befriedigend“. Mit der Note „ausreichend“ haben 171 Teilnehmer (32 Prozent) ihr Examen bestanden. 56 von 66 Kandidaten, die zur Notenverbesserung angetreten waren und die Prüfung beendeten, erreichten dieses Ziel. 23 konnten sich gar um eine Notenstufe verbessern.

Mit dem volljuristischen Abschluss hätten die angehenden Juristen nun Gelegenheit, das Erlernte  alleinverantwortlich in der Praxis umzusetzen. Das juristische Handwerkszeug sei dabei aber nur die Grundvoraussetzung, um den juristischen Beruf, sei es im Staatsdienst, als Anwalt oder in einem Unternehmen, ausüben zu können, so Goll. Nun gelte es, das solide Fundament durch weitere Berufspraxis und durch Fort- und Weiterbildung zu verbreitern und tiefer zu verankern. „Vor Ihnen liegen neue Ziele und Aufgaben, neue Perspektiven und Chancen. Sie waren fleißig, Sie sind gut gerüstet, aber ruhen Sie sich nicht auf dem Erreichten aus. Wenn Sie sich die Haltung lebenslangen Lernens bewahren, sollte Ihrer beruflichen Weiterentwicklung und Zufriedenheit mit Ihrer Tätigkeit nichts im Wege stehen“, sagte Goll zu den Assessorinnen und Assessoren.

Auch den Ausbildungsleiterinnen und -leitern der Oberlandesgerichte, der Landgerichte und der Regierungspräsidien dankte der Minister für ihr großes Engagement bei der Referendarausbildung. „Sie haben einen großen Anteil am Examenserfolg der jungen Kolleginnen und Kollegen, denn Sie haben ihnen das notwendige Wissen und Rüstzeug vermittelt“.

Examensfeier Mai 2009

Die Examensbesten zwischen der Präsidentin des Justizprüfungsamtes Jacobi und Justizminister Goll:

Von links: Hannah Conrad (Platz 2), Eva Wallberg (Platz 1), Cosima Vera Clara Haselmann (Platz 3)

 

Den Teilnehmerinnen mit den besten drei Examensergebnissen überreichte der Minister zur Anerkennung ihrer Leistungen Ehrenurkunden sowie eine Radierung des Zeichners Philipp Heinisch. Aus der Hand der Präsidentin des Landesjustizprüfungsamtes Christine Jacobi und im Beisein auch der Präsidenten der Rechtsanwaltskammern Freiburg und Tübingen sowie des Vizepräsidenten der Rechtsanwaltskammer Stuttgart nahmen die Rechtsassessorinnen und Rechtsassessoren ihre Examensurkunden entgegen.

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