• Sie sind hier:
  • Startseite
  • Service
  • Presse
  • Pressemitteilungen 2009
  • Junge Volljuristen feiern erfolgreichen Prüfungsabschluss - Erstmals seit acht Jahren wurde im Land wieder die Traumnote "sehr gut" im 2. Juristischen Staatsexamen erreicht - Ministerialdirektor Michael Steindorfner: "Die frisch gebackenen Volljuristen sind gut für ihre berufliche Zukunft gerüstet"

Junge Volljuristen feiern erfolgreichen Prüfungsabschluss - Erstmals seit acht Jahren wurde im Land wieder die Traumnote "sehr gut" im 2. Juristischen Staatsexamen erreicht - Ministerialdirektor Michael Steindorfner: "Die frisch gebackenen Volljuristen sind gut für ihre berufliche Zukunft gerüstet"

Datum: 07.12.2009

Kurzbeschreibung: "Ein Blick auf die jüngsten Ergebnisse der 2. Juristischen Staatsprüfung im Herbst 2009 stimmt mich zuversichtlich, dass die hier in Baden-Württemberg ausgebildeten jungen Juristen gut für ihre berufliche Zukunft gerüstet sind.

Ministerialdirektor Michael Steindorfner

MD Michael Steindorfner gratuliert zum bestandenen Examen ebenso wie ...

Wir können sie hervorragend qualifiziert und bestens vorbereitet in die berufliche Praxis entlassen. Die Qualität der anspruchsvollen juristischen Ausbildung im Land ist herausragend. Die erfreulichen Ergebnisse zeigen, dass es sich durchaus lohnen kann, sein Referendariat in Baden-Württemberg zu machen.“ Das sagte der Amtschef des baden-württembergischen Justizministeriums, Ministerialdirektor Michael Steindorfner, am Montag (7. Dezember 2009) in Stuttgart.

Durchfallquote im Land nur halb so hoch wie im Bundesdurchschnitt

In Vertretung von Justizminister Prof. Dr. Ulrich Goll (FDP) gratulierten Steindorfner und - stellvertretend für die Anwaltschaft - der Präsident der Rechtsanwaltskammer Freiburg, Dr. Michael Krenzler, den frisch gebackenen Volljuristen auf der Examensfeier im Neuen Schloss, zu der das Justizministerium gemeinsam mit den vier Rechtsanwaltskammern des Landes geladen hatte.

Dr. Michael Krenzler             gelöste Stimmung im Weißen Saal des Neuen Schlosses

... der Präsident der RAK Freiburg, Dr. Michael Krenzler, stellvertretend für die Rechtsanwaltschaft

Erstmals seit acht Jahren sei wieder die Traumnote ´sehr gut´ erreicht worden, teilte Steindorfner mit. Hingegen liege die Durchfallquote nur bei 7,5 Prozent. „Das liegt deutlich unter dem üblichen Durchschnittswert von 10 bis 12 Prozent und ist weit entfernt vom Bundesdurchschnitt, der sich in den letzten Jahren bei 16 Prozent bewegt“, so Steindorfner. Von 534 Kandidatinnen und Kandidaten, die an der Prüfung des 2. Juristischen Staatsexamens im Herbst 2009 in Baden-Württemberg teilgenommen haben, hätten außerdem 3 Prozent die exzellente Note „gut“ und 12 Prozent die Notenstufe „vollbefriedigend“ erzielt. 193 Kandidatinnen und Kandidaten (36 Prozent) sei ein „befriedigend“ gelungen. Mit der Note „ausreichend“ hätten 220 Teilnehmer (41 Prozent) ihr Examen bestanden.„Eine Erfolgsgeschichte ist die Prüfungsteilnahme weiterhin auch für die Kandidaten, die zur Notenverbesserung antreten. 65 von 69 Kandidaten, die die Prüfung beendet haben, erreichten dieses Ziel. 30 von ihnen konnten sich gar um eine Notenstufe verbessern“, betonte der Amtschef.

Mit Fleiß und Disziplin zum Examenserfolg - Haltung lebenslangen Lernens bewahren

Mit dem volljuristischen Abschluss hätten die angehenden Juristen nun Gelegenheit, das Erlernte alleinverantwortlich in der Praxis umzusetzen. Das juristi-sche Handwerkszeug sei dabei aber nur die Grundvoraussetzung, um den juristischen Beruf, sei es im Staatsdienst, als Anwalt oder in einem Unternehmen, ausüben zu können, so Steindorfner. Es gelte, das solide Fundament durch weitere Berufspraxis und durch Fort- und Weiterbildung zu verbreitern und tiefer zu verankern. „Sie selbst haben ihren Examenserfolg mit Ihrem Fleiß, Ihrer Einsatzbereitschaft und Ihrem Durchhaltevermögen erreicht. Vor Ihnen liegen nun neue Ziele und Aufgaben, neue Perspektiven und Chancen. Wenn Sie sich die Haltung lebenslangen Lernens bewahren, sollte Ihrer beruflichen Weiterentwicklung und Zufriedenheit mit Ihrer Tätigkeit nichts im Wege stehen“, gab Steindorfner den Rechtsassessorinnen und -assessoren mit auf den Weg.

Engagierte Ausbildungsleiter schaffen Basis für den Erfolg

Den Ausbildungsleitern, den Arbeitsgemeinschaftsleitern sowie Stationsausbildern der Oberlandesgerichte, der Landgerichte und der Regierungspräsidien sprach der Ministerialdirektor seinen besonderen Dank für ihr großes Engagement und Herzblut bei der Referendarausbildung aus. „Die herausragende Qualität der Ausbildung ist ein maßgeblicher Grund für die erfreulichen Ergebnisse. Sie haben die Basis für den Examenserfolg der jungen Kolleginnen und Kollegen geschaffen, denn Sie haben ihnen das notwendige Wissen und Rüstzeug vermittelt“.

Ehrenurkunden für die drei Besten

Die drei Examensbesten

MD Steindorfner und der Vizepräsident des Justizprüfungsamts Dr. Michael Stauß ehren die drei Besten:
Die Traumnote "sehr gut" erzielte Frau Dr. Alice Verena Wippler. Auf Platz 2 und 3 folgen Dr. Nikolaus Melwitz (rechts) und Felix Schatz.

Den Teilnehmerinnen mit den besten drei Examensergebnissen überreichte Steindorfner zur Anerkennung ihrer Leistungen Ehrenurkunden sowie jeweils eine Radierung des Zeichners Philipp Heinisch. Aus der Hand des Vizepräsidenten des Landesjustizprüfungsamtes Dr. Michael Stauß und im Beisein der Präsidenten der vier Rechtsanwaltskammern Freiburg, Karlsruhe, Stuttgart und Tübingen nahmen die Rechtsassessorinnen und Rechtsassessoren ihre Examensurkunden entgegen.

Fußleiste