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Justizminister Goll eröffnet neue Kindertagesstätte für Kinder von Justizangehörigen in Tübingen - 10 neue Ganztages- und 2 neue Halbtages-Betreuungsplätze - Goll: "Der Schlüssel zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie liegt in guten Kinderbetreuungsangeboten"

Datum: 03.12.2010

Kurzbeschreibung: Baden-Württembergs Justizminister Prof. Dr. Ulrich Goll (FDP) eröffnete im Rahmen eines Festakts im Pfleghofsaal in Tübingen am Freitag (3. Dezember 2010) die erweiterte Kindertagesstätte "Kindergruppen Pfleghof e.V.".

Sie soll insbesondere Kindern von Justizmitarbeitern offenstehen. „Beim Wettbewerb um die klügsten Köpfe und um das qualifizierteste Personal ist es entscheidend, als Arbeitgeber die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu sichern. Der Schlüssel dazu liegt in guten Kinderbetreuungsangeboten,“ so Goll. Durch die neue Kindertagesstätte werde die Justiz als Arbeitgeber noch familienfreundlicher. „Wir schaffen in der neuen Tagesstätte 10 Vollzeitplätze und 2 neue Halbtagesplätze für Kinder“, sagte der Minister. Schon seit längerem bestehe eine Halbtagesgruppe, die bisher für 8 Kinder ausgelegt gewesen und nun aufgestockt worden sei.

Zusammenwirken von bürgerschaftlichem Engagement und Justiz
„Dieses Projekt zeigt, wie sinnvoll es ist, wenn staatliches Wirken und bürgerschaftliches Engagement zusammentreffen“, sagte Goll. Die Kindertagesstätte werde vom privaten Verein „Kindergruppen Pfleghof e.V.“ betrieben und von der Justiz aus dem Landeshaushalt finanziell unterstützt. „Es ist ganz wesentlich dem unermüdlichen Einsatzes der Vereinsmitglieder zu verdanken, dass dieses Projekt verwirklicht werden konnte. Gerade in der Pilotphase haben sie das Vorhaben mit großer Energie vorangetrieben“, so der Minister.

Plätze vorrangig für Kinder von Justizangehörigen
Die Plätze in der neuen Tagesstätte würden vorrangig an Kinder von Beschäftigten der Justiz des Landes (Gerichte, Staatsanwaltschaften, Notariate, Justizvollzug und Justizministerium) vergeben werden. Sollten nicht alle Plätze belegt werden, könnten auch Kinder anderer Landesbediensteter in die Kindertagesstätte aufgenommen werden, erläuterte der Minister. „Ich würde mich freuen, wenn die neue Kindertagesstätte den Eltern in der Justiz dabei hilft, Familie und Arbeit noch besser zu vereinbaren. Ich rechne damit, dass das neue Angebot gut angenommen wird“, sagte Goll. Die Gesamtinvestitionskosten von rund 120.000 Euro würden aus Mitteln des Landes, aus dem Investitionsprogramm „Kinderbetreuungsfinanzierung“ des Bundes (jeweils etwa 50.000 Euro) sowie aus kommunalen Fördermitteln (rund 20.000 Euro) finanziert. Das Land unterstütze den Betrieb der Einrichtung außerdem durch die miet- und nebenkostenfreie Überlassung der Räume. Die laufenden Kosten würden durch Elternbeiträge und kommunale Förderung gedeckt.

Weitere Projekte zur Kinderbetreuung für Justizangehörige
Der Minister wies darauf hin, dass die Justiz auch an anderen Orten die Kinderbetreuungsangebote ausbaue. So werde voraussichtlich im Januar 2011 in Stuttgart die Kindertagesstätte „Kinderländle“ in der Alexanderstraße als Kooperationsprojekt des Justizministeriums und des Wirtschaftsministeriums eröffnet. Diese werde nach Fertigstellung 45 Vollzeitplätze für Kinder bieten, und zwar 35 Krippenplätze für Kinder von sechs Monaten bis drei Jahren und zehn Kindergartenplätze für Kinder ab drei Jahren. Insgesamt seien für den Ausbau der Kinderbetreuung in der Justiz im Jahr 2009 durch das Land 300.000 Euro zur Verfügung gestellt worden, so Goll.
Bei der Feierstunde in Anwesenheit hochrangiger Vertreter der baden-württembergischen Justiz sprachen neben dem Justizminister ferner der Präsident des Landgerichts Tübingen Reiner Frey, der Leiter des Amtes für Vermögen und Bau Bernd Selbmann sowie als Vertreterin des Betreibervereins „Kindergruppen Pfleghof e.V.“ Dr. Gundula Schäfer-Vogel.

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