Neue Kindertagesstätte für Beschäftigte der Justiz in der Alexanderstraße kommt zum 1. Januar 2011

Datum: 09.09.2010

Kurzbeschreibung: Betreibervertrag mit konzept-e gGmbH unterzeichnet - Goll: "Durch die neue Kindertagesstätte wird die Justiz als Arbeitgeber noch familienfreundlicher"

 

Vertragsunterzeichnung

Die Verträge sind unterzeichnet.

Baden-Württembergs Justizminister Prof. Dr. Ulrich Goll (FDP) und Waltraud Weegmann, Geschäftsführerin der konzept-e gGmbH, Stuttgart, unterzeichneten am Donnerstag (09. September) im Justizministerium den Betreibervertrag für eine neue Kindertagesstätte in der Alexanderstraße in Stuttgart. Sie soll insbesondere Kindern von Justizmitarbeitern offenstehen. Die konzept-e gGmbH übernimmt die Planung und Durchführung der erforderlichen Umbauarbeiten des im Landeseigentum stehenden Gebäudes, das zuletzt von der Bewährungshilfe genutzt worden war. Die Kindertagesstätte soll zum 1. Januar 2011 eröffnet werden. „Es freut mich außerordentlich, dass es uns gelungen ist, mit der konzept-e gGmbH einen professionellen Betreiber für die Tagesstätte zu finden“, sagte Goll.

45 Plätze in der Kindertagesstätte
„Durch die neue Kindertagesstätte wird die Justiz als Arbeitgeber noch familienfreundlicher: wir schaffen in der neuen Tagesstätte 45 Vollzeitplätze für Kinder“, so Goll. 35 Krippenplätze seien für Kinder von sechs Monaten bis drei Jahren vorgesehen und weitere zehn Kindergartenplätze für Kinder ab drei Jahren.

Bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Da es sich um ein Kooperationsprojekt des Justizministeriums und des Wirtschaftsministeriums handelt, würden die Plätze in der neuen Tagesstätte vorrangig an Kinder von Beschäftigten der Justiz des Landes (Gerichte, Staatsanwaltschaften, Notariate, Justizvollzug und Justizministerium) sowie von Mitarbeitern des Wirtschaftsministeriums vergeben werden. Sollten nicht alle Plätze belegt werden, könnten auch Kinder anderer Landesbediensteter in die Kindertagesstätte aufgenommen werden, erläuterte der Minister. „Ich würde mich freuen, wenn die neue Kindertagesstätte unseren Eltern hilft, Familie und Arbeit noch besser zu vereinbaren. Ich rechne damit, dass das neue Angebot gut angenommen wird. Die Monatsbeiträge für die Betreuung und Verpflegung werden im üblichen Rahmen liegen“, so Goll. Die Gesamtkosten für die Errichtung von rund 493.000 Euro teilten sich Bund und Land.

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