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Justizminister Goll gratuliert 373 jungen Volljuristen zum erfolgreichen Abschluss ihres 2. Juristischen Staatsexamens - Jahrgangsbester erzielt die seltene Traumnote "sehr gut"

Datum: 18.05.2010

Kurzbeschreibung: Mit Disziplin, Fleiß und unerschütterlicher Motivation haben sie es geschafft.


Die Absolventen      Minister Goll

Den frisch gebackenen Volljuristen gratuliert der Minister

Für 373 von 416 Kandidatinnen und Kandidaten ist in Baden-Württemberg die juristische Ausbildung mit Bestehen des 2. Examens jetzt erfolgreich zu Ende gegangen. „Die langen Jahre des Lernens haben sich gelohnt, die verdiente Ernte kann eingefahren werden. Dieses Examen ist sehr gut ausgefallen, es ist das zweitbeste Ergebnis der letzten fünf Jahre,“ sagte Baden-Württembergs Justizminister Prof. Dr. Ulrich Goll (FDP) am Montag (17. Mai 2010) in Stuttgart. Die in Baden-Württemberg ausgebildeten jungen Juristen könnten nun hervorragend qualifiziert und bestens vorbereitet in die berufliche Praxis entlassen werden. Dies sei auch der anspruchsvollen juristischen Ausbildung im Land und der hohen Qualität des baden-württembergischen Referendariats zu verdanken, so Goll.

Misserfolgsquote von 10,3 Prozent weit unter dem Bundesdurchschnitt
Der Minister und - stellvertretend für die Anwaltschaft - der Vizepräsident der Rechtsanwaltskammer Tübingen, Hans-Christoph Geprägs, gratulierten den frisch gebackenen Volljuristen auf der Examensfeier im Neuen Schloss, zu der das Justizministerium gemeinsam mit den vier Rechtsanwaltskammern des Landes geladen hatte. Erst zum zweiten Mal innerhalb von neun Jahren habe der Jahrgangsbeste die seltene Traumnote „sehr gut“ erreicht. Auf der anderen Seite der Notenskala liege die Misserfolgsquote mit nur 10,3 Prozent erfreulich deutlich sowohl unter dem Landesdurchschnitt von rund 12 Prozent, als auch weit unter dem Bundesdurchschnitt, der bei 16 Prozent liege, erklärte Goll.

Herr Minister mit dem Jahrgangsbesten

Der Justizminister übergibt dem Jahrgangsbesten Philipp Wittmann, der die Traumnote "sehr gut" erzielte, die Examensurkunde

Überdurchschnittlich hoher Anteil an Spitzennoten
Von 416 Kandidatinnen und Kandidaten, die an der Prüfung des 2. Juristischen Staatsexamens im Frühjahr 2010 in Baden-Württemberg teilgenommen haben, erreichten insgesamt 81 Teilnehmer ein „vollbefriedigend“ (15,6 Prozent), ein „gut“ (3,6 Prozent) oder ein „sehr gut“ (0,2 Prozent). „Das ist mit 19,5 Prozent ein überdurchschnittlich hoher Anteil an Spitzennoten“, betonte der Minister. Üblicherweise erreichten nur elf bis 15 Prozent in Baden-Württemberg ein “vollbefriedigend“ und besser. Angesichts der gleichbleibend hohen Qualitätsanforderungen, die vom Landesjustizprüfungsamt und den Prüferinnen und Prüfern an die Examenskandidaten gestellt würden, sei dies ein beeindruckendes Ergebnis. 137 Kandidatinnen und Kandidaten (33 Prozent) sei ein „befriedigend“ gelungen. Mit der Note „ausreichend“ hätten 155 Teilnehmer (37 Prozent) ihr Examen bestanden.„Eine Erfolgsgeschichte ist die Prüfungsteilnahme weiterhin auch für die Kandidaten, die zur Notenverbesserung angetreten sind. 65 von 72 Kandidaten, die die Prüfung beendet haben, und damit rund 90 Prozent erreichten eine Ver-besserung ihrer Note. Die Hälfte der 72 konnten sich sogar um eine oder gleich zwei Notenstufen verbessern“, teilte Goll mit.

Engagierte Ausbildungsleiter schaffen Basis für den Erfolg
Den Ausbildungsleitern der Oberlandesgerichte, der Landgerichte und der Re-gierungspräsidien sprach der Minister seinen besonderen Dank für ihre hervorragenden Leistungen und ihr großes Engagement bei der Referendarausbildung aus. „Sie haben die Basis für den Examenserfolg der jungen Kolleginnen und Kollegen geschaffen. Sie haben ihnen das notwendige Wissen und Rüstzeug an die Hand gegeben“.

Ehrenurkunden für die drei Besten

Herr Minister

(von links nach rechts): Justizminister Goll, der Drittbeste Dr. Heiko Feurer , der Zweitbeste Dr. Karol Thalheimer und der Jahrgangsbeste Philipp Wittmann sowie der Vizepräsident des Justizprüfungsamts RiOLG Dr. Michael Stauß

Den Teilnehmerinnen mit den besten drei Examensergebnissen überreichte der Justizminister zur Anerkennung ihrer Leistungen Ehrenurkunden sowie jeweils eine Radierung des Zeichners Philipp Heinisch. Aus der Hand des Vizepräsidenten des Landesjustizprüfungsamtes Richter am Oberlandesgericht Dr. Michael Stauß und im Beisein auch der Vertreter der Rechtsanwaltskammern Karlsruhe, Stuttgart und Freiburg nahmen die Rechtsassessorinnen und Rechtsassessoren ihre Examensurkunden entgegen.

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