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80 junge Vollzugsanwärter in allgemeinen Vollzugs-, Werk- und mittleren Verwaltungsdienst des Landes übernommen - 5 x Traumnote "sehr gut" - Steindorfner: "Ihre Arbeit dient dem Schutz der Allgemeinheit"

Datum: 31.03.2010

Kurzbeschreibung: Nach rund zweijähriger Ausbildung haben 80 Vollzugsanwärterinnen und -anwärter des 195., 196. und 197. Abschlusslehrgangs der Justizvollzugsschule Baden-Württemberg ihre Laufbahnprüfung erfolgreich abgeschlossen.

Die meisten werden nun in den Beamtendienst übernommen und im allgemeinen Vollzugs- und Werkdienst sowie im mittleren Verwaltungsdienst des Landes eingesetzt.

Ministerialdirektor Steindorfner

Ministerialdirektor Steindorfner mit Anwärtern der Note 1

Der Amtschef des Justizministeriums, Ministerialdirektor Michael Steindorfner, beglückwünschte die frisch gebackenen Absolventinnen und Absolventen im Rahmen einer Feierstunde am Mittwoch (31. März 2010) in der JVA Stuttgart. „Sie erwartet im Justizvollzug eine anspruchsvolle und abwechslungsreiche Tätigkeit. Sie erfüllen einen wichtigen gesetzlichen und sehr bedeutsamen gesellschaftlichen Auftrag. Denn Ihre Arbeit dient der Sicherung des Strafverfahrens, dem Schutz der Allgemeinheit und der Eingliederung der Strafgefangenen in unsere Gesellschaft. In Zusammenarbeit mit anderen staatlichen und nichtstaatlichen Stellen leisten Sie damit in Zukunft einen unverzichtbaren Beitrag zur inneren Sicherheit unseres Landes, zu unserer rechtsstaatlichen Ordnung und nicht zuletzt zur Gewährleistung des Rechtsfriedens in unserem Gemeinwesen“, so Steindorfner.

195. Abschlusslehrgang      196. Abschlusslehrgang

195. Abschlusslehrgang                   196. Abschlusslehrgang

197. Abschlusslehrgang

197. Abschlusslehrgang

Die Aufgaben im Justizvollzug stellten große Anforderungen an die Persönlichkeit, das fachliche Können, das Engagement und Einfühlungsvermögen jedes einzelnen Bediensteten. Genauso wichtig wie für den Schutz der Allgemeinheit durch eine sichere Unterbringung der Gefangenen Sorge zu tragen, sei dabei auch die Vorbereitung der Gefangenen auf ein zukünftig straffreies Leben. „In Ihrer täglichen Arbeit mit den Gefangenen schaffen Sie dafür die Voraussetzungen. Das beste Mittel zur Vermeidung von Straftaten durch Strafgefangene ist und bleibt die Arbeit mit dem Täter“, erklärte der Amtschef des Ministeriums.

Steindorfner dankte dem Leiter der Justizvollzugsschule des Landes, Thomas Müller, und seinem Team für ihr großes Engagement bei der einmal mehr erfolgreichen Ausbildung der Nachwuchsbeamten, von denen fünf die Traumnote sehr gut erreichten.

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