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Ehrenamtliche Betreuer seit 1. Januar 2011 über das Land noch besser haftpflichtversichert - Land erhöht den Versicherungsschutz pro Schadensfall auf 250.000 Euro und insgesamt pro Jahr auf 1 Million Euro - Goll: "Wir lassen die ehrenamtlich engagierten Betreuer, Vormünder und Pfleger mit Haftungsrisiken nicht allein"

Datum: 11.01.2011

Kurzbeschreibung: Die rund 70.000 ehrenamtlichen Betreuer, Vormünder und Pfleger in Baden-Württemberg sind seit 1. Januar 2011 besser abgesichert, teilte Justizminister Prof. Dr. Ulrich Goll (FDP) am Dienstag (11. Januar 2011) in Stuttgart mit.

Im Rahmen einer europaweiten Neuausschreibung der für die ehrenamtlich Engagierten abgeschlossenen Vermögensschadenshaftpflichtversicherung sei es gelungen, die Versicherungssummen deutlich anzuheben und dennoch die Kosten für das Land zu senken, sagte Goll. So steige die Versicherungssumme für den einzelnen Schadensfall von bisher 100.000 Euro auf 250.000 Euro. Die Versicherungssumme für alle eine Person betreffenden Schadensfälle pro Jahr verfünffache sich sogar von 200.000 Euro auf 1 Million Euro. Den Zuschlag für den neuen Vertrag erhielt die ERGO Versicherung AG. Betreut werden die Versicherungsfälle weiterhin von der Ecclesia Versicherungsdienst GmbH.

„Ehrenamtlich tätige Betreuer leisten einen unersetzlichen Beitrag zu unserem Gemeinwesen. Sie helfen dem Einzelnen, schwierige Lebenssituationen zu bewältigen“, so Goll. Es sei menschlich, dass dabei auch einmal ein Fehler passieren könne und dem Betreuten daraus ein Schaden entstehe. „Dabei können im Einzelfall schnell hohe Summen zusammenkommen. Wir lassen die ehrenamtlich engagierten Betreuer, Vormünder und Pfleger mit diesen Haftungsrisiken nicht allein“, sagte der Minister. Die vom Justizministerium abgeschlossene Vermögensschadenshaftpflichtversicherung greife in derartigen Schadensfällen ein. Entscheidend sei aber auch, dass die Versicherungssumme ausreiche, um mögliche Schäden umfassend abzudecken, so Goll: „Es freut mich deshalb sehr, dass wir mit der Erhöhung der Versicherungssummen den ehrenamtlich Engagierten einen noch besseren Schutz bieten können. Dass wir den Landeshaushalt dabei sogar noch ein Stück weit entlasten konnten, ist ein schöner Nebeneffekt.“

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