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Zehnjähriges Bestehen von Projekt Chance e.V. gefeiert - Ministerialdirektorin Bettina Limperg: "Wichtige Arbeit an und mit straffällig gewordenen Menschen und ihren Angehörigen"

Datum: 24.11.2011

Kurzbeschreibung: Als "Erfolgsgeschichte" hat Bettina Limperg, Ministerialdirektorin des Justizministeriums, die zehn Jahre seit Gründung des Vereins Projekt Chance bezeichnet.

Während der Festveranstaltung „10 Jahre Projekt Chance e.V.“ am Donnerstag (24. November 2011) in Stuttgart beglückwünschte sie den Vereinsvorstand, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie die Partner zu ihrer guten Arbeit. „Der hohen Sachkunde und der konzeptionellen Kreativität ist es zuzuschreiben, dass der Verein nun drei bedeutende Projekte betreibt“, sagte Limperg. Im Einzelnen zählte sie das Jugendprojekt Chance, das Nachsorgeprojekt Chance sowie das Eltern-Kind-Projekt auf.

Das Jugendprojekt im Kloster Frauental in Creglingen sowie im Leonberger Seehaus mit dem Konzept des Jugendstrafvollzugs in freier Form habe sich zu einem „Markenzeichen für den baden-württembergischen Justizvollzug“ entwickelt. Das Nachsorgeprojekt wiederum richte sich an Strafentlassene; Ziel sei es, sie vor einem sogenannten „Entlassungsloch“ zu bewahren. „Die hohe Nachfrage nach Betreuungen spricht für die Notwendigkeit und für den Erfolg dieses Projekts“, stellte die Ministerialdirektorin fest. Dazu sei in diesem Jahr noch das Eltern-Kind-Projekt gekommen. Im Gegensatz zu den anderen beiden Projekten würden dabei nicht die Straffälligen selbst in den Blick genommen, sondern deren Kinder: „Kinder, die ein Elternteil durch Inhaftierung verloren haben; Kinder, bei denen eine lange Haftzeit des Vaters oder der Mutter überbrückt werden muss; Kinder, die nach der Entlassung eines Elternteils wieder eine schwierige Zeit durchleben müssen“, wie Limperg erläuterte. Sie würden professionell und feinfühlig unterstützt.

Die Ministerialdirektorin dankte der Baden-Württemberg Stiftung dafür, dass sie die Finanzierung der Projekte während der ersten Jahre sichergestellt habe. Neben der weiteren ideellen Unterstützung sagte sie zu, sich für eine dauerhafte Finanzierung einzusetzen. Limperg betonte: „Dem Verein und allen Beteiligten wünsche ich auch weiterhin Erfolg und Erfüllung bei der wichtigen Arbeit an und mit straffällig gewordenen Menschen und ihren Angehörigen.“

Weitere Informationen für die Redaktionen:
Der Verein Projekt Chance wurde am 30. Juni 2001 im Justizministerium Baden-Württemberg gegründet. Zweck des Vereins ist es, jungen Straffälligen zu Chancen auf eine Wiedereingliederung in Staat und Gesellschaft zu verhelfen. Zudem soll die Nachsorge von Strafentlassenen gefördert werden. „Ziel ambulanter und stationärer Maßnahmen bei wiederholt Straffälligen ist ein Leben ohne Straftaten“, heißt es im Leitbild des Vereins.

Mehr zum Projekt Chance gibt es im Internet: www.projekt-chance.de


 

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