Projekt "Anstoß für ein neues Leben" erstmals auch in Baden-Württemberg

Datum: 21.03.2013

Kurzbeschreibung: Justizminister Rainer Stickelberger: "Ich freue mich, dass dieses Projekt der Sepp-Herberger-Stiftung nun auch in der JVA Adelsheim angeboten wird. Gerade der Sport kann in besonderer Weise zur Resozialisierung von Strafgefangenen beitragen."

„Anstoß für ein neues Leben“ - unter diesem Motto steht die gemeinsame Initiative der Sepp-Herberger-Stiftung, des Badischen-Fussballverbandes und der Bundesagentur für Arbeit zur Resozialisierung junger Strafgefangener. Sie startet in Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit der Justizvollzugsanstalt in Adelsheim. Zur heutigen Auftaktveranstaltung in Adelsheim werden neben Vertretern der beteiligten Institutionen insbesondere der Fußball-Weltmeister von 1954 und Sepp-Herberger-Botschafter Horst Eckel erwartet.

Justizminister Rainer Stickelberger sagte heute (21. März 2013) in Stuttgart: „Ich begrüße die Initiative und freue mich, dass dieses Projekt der Sepp-Herberger-Stiftung nun auch für junge Strafgefangene in Baden-Württemberg angeboten wird.“

Ziel des Projekts ist es, dass die Teilnehmer sich gemeinsam auf die Zeit nach ihrer Inhaftierung vorbereiten. Es soll ihnen ermöglicht werden, nach der Haft direkt in die Gesellschaft zurückzufinden. Hierzu sollen sie zum einen über ein wöchentliches Fußballtraining soziale Kompetenzen wie Teamgeist und eine Fair-Play-Mentalität erwerben. Zum anderen sollen sie durch Absolvierung weiterer Angebote wie soziales Training, Bewerbungstraining sowie einer Teamleiter-ausbildung bei der sozialen und beruflichen Wiedereingliederung unterstützt werden.

Der Justizminister unterstrich die besondere Rolle des Sports für eine gelungene Resozialisierung von jungen Strafgefangenen. Den jungen Gefangenen würden durch Teamsportarten wie Fußball wichtige Fähigkeiten vermittelt. „Sie lernen Regeln zu beachten, sich auf ihre Mannschaftskollegen zu verlassen, Rückschläge zu verarbeiten - all das hilft ihnen, das Leben nach der Haft zu meistern“, so der Justizminister.

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