Examensfeier für die Absolventinnen und Absolventen des Zweiten juristischen Staatsexamens

Datum: 17.05.2013

Kurzbeschreibung: Justizminister Rainer Stickelberger: "Es ist den Absolventinnen und Absolventen geglückt, die lange Ausbildung zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen. Ich wünsche Ihnen alles Gute"

286 Juristinnen und Juristen haben in diesem Frühjahr in Baden-Württemberg das Zweite juristische Staatsexamen erfolgreich abgeschlossen. Während einer Feier am Freitag (17. Mai 2013) in Stuttgart beglückwünschte Justizminister Rainer Stickelberger sie zu ihrer Leistung und überreichte ihnen die Examensurkunden: „Es ist Ihnen geglückt, die lange Ausbildung zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen.“

Examensfeier Frühjahr 2013

Justizminister Rainer Stickelberger (rechts) und die Präsidentin des Justizprüfungsamts, Christine Jacobi (links), mit den drei Absolventen mit den besten Examensergebnissen: Christine Mattes, Markus Tews und David Mattern.

Der Minister erläuterte, dass die Absolventinnen und Absolventen mit der Entscheidung für die Rechtswissenschaften ein Berufsfeld gewählt hätten, das nah an der Lebenswirklichkeit sei und eine große Vielfalt an Tätigkeitsbereichen eröffnet - ob nun in der Justiz, der Anwaltschaft, der Verwaltung oder der Wirtschaft. „Für die neuen Ziele, Aufgaben und Chancen wünsche ich Ihnen alles Gute“, sagte Stickelberger.

Er sehe die Absolventinnen und Absolventen für die beruflichen Herausforderungen bestens gerüstet. Dazu hätten auch die Ausbildungsleiterinnen und Ausbildungsleiter der Landgerichte, der Oberlandesgerichte und der Regierungspräsidien einen wichtigen Beitrag geleistet. „Erst die anschauliche Erklärung sowie das Eingehen auf individuelle Fragen oder Verständnisschwierigkeiten ermöglicht ein tiefer gehendes Verständnis“, stellte der Minister fest. „Weder die juristische Literatur noch ein E-Learning-Programm können das Engagement der Ausbilderinnen und Ausbilder ersetzen.“

Weitere Informationen:
An der Prüfung zum Zweiten juristischen Staatsexamen haben insgesamt 332 Kandidatinnen und Kandidaten teilgenommen. 286 von ihnen legten die Prüfung erfolgreich ab; 36 verfehlten die zum Bestehen notwendige Punktzahl. Das entspricht einer Misserfolgsquote von 11,18 Prozent. Zum Vergleich: Im Bundesdurchschnitt lag diese in den vergangenen Jahren bei 16 Prozent.

Die Notenstufe „sehr gut“ erzielte eine Absolventin. Drei Absolventinnen und Absolventen erreichten die Note „gut“ (knapp ein Prozent). 62 Teilnehmerinnen und Teilnehmer schlossen mit der Note „vollbefriedigend“ ab (zirka 19 Prozent), 124 mit „befriedigend“ (rund 39 Prozent) und 96 mit „ausreichend“ (etwa 30 Prozent).




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