Großer Tag für Absolventinnen und Absolventen des Zweiten juristischen Staatsexamens

Datum: 15.11.2013

Kurzbeschreibung: Justizminister Rainer Stickelberger: „Wer das Großprojekt Staatsexamen erfolgreich bewältigt, der kann auch die Herausforderungen des Berufslebens meistern.“

Befreit vom Prüfungsstress und mit hervorragenden Resultaten feierten Juristinnen und Juristen den erfolgreichen Abschluss ihres Zweiten juristischen Staatsexamens. Während einer Feierstunde gratulierte Justizminister Rainer Stickelberger an diesem Freitag (15. November 2013) in Stuttgart den frisch gebackenen Absolventinnen und Absolventen. Insgesamt haben 341 Frauen und Männer im Herbst in Baden-Württemberg ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Der Minister sprach von einem „Großprojekt“, das sie vollendet hätten: „Sie haben langen Atem bewiesen, sind hohen Qualitätsanforderungen gerecht geworden, haben einen großen Aufwand betrieben und eine persönliche und fachliche Weiterentwicklung durchlaufen.“

Justiz wird weiblicher

341 Frauen und Männer haben erfolgreich die Zweite juristische Staatsprüfung abgelegt. Justizminister Rainer Stickelberger und die Präsidentin des Landesprüfungsamtes, Christine Jacobi (li.), gratulierten den frischgebackenen Assessorinnen und Assessoren. Dabei zeigte sich einmal mehr: die Justiz wird weiblicher.


Stickelberger betonte, dass die juristische Ausbildung eine sehr fordernde sei. Als Beispiel nannte er den schriftlichen Teil der Zweiten juristischen Staatsprüfung: Innerhalb von zwei Wochen müssten acht fünfstündige Klausuren geschrieben werden. Deren Bewertung bilden 70 Prozent der Gesamtnote. „Das Zweite juristische Staatsexamen kann nur bewältigt werden, wenn man zuvor Studium und Referendariat ernsthaft, mit viel Zeitaufwand und auch Talent betrieben hat“, so der Justizminister.


Dreijahrgangsbesten

Sie sind die drei Jahrgangsbesten von insgesamt 341 frischgebackenen Assessorinnen und Assessoren: Daniel Rodi, Simon Robert Schaz und Teresa Muschiol. Justizminister Rainer Stickelberger und die Präsidentin des Landesprüfungsamtes, Christine Jacobi (li.), feierten mit dem hervorragenden Jahrgang die Zweite juristische Staatsprüfung.

 

Weitere Informationen:

Insgesamt haben 392 Kandidatinnen und Kandidaten an der Prüfung zum Zweiten juristischen Staatsexamen teilgenommen. 341 schlossen sie erfolgreich ab; 29 verfehlten die zum Bestehen nötige Punktzahl; 20 verzichteten auf die Teilnahme zur Notenverbesserung und 2 werden die Prüfung wegen Erkrankung im Zeitraum der mündlichen Prüfung im April fortsetzen .

 

Die Notenstufe „gut“ erreichten 16 Absolventinnen und Absolventen (4,32 Prozent), 64 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erreichten die Note „vollbefriedigend“ (17,30 Prozent), 146 schlossen mit der Note „befriedigend“ ab (39,46 Prozent), 115 mit „ausreichend“ (31,08 Prozent).

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