Hauptgebäude des Amtsgerichts Ravensburg ist generalsaniert worden

Datum: 28.03.2014

Kurzbeschreibung: Justizminister Rainer Stickelberger: "Die Sanierung ist äußerst gelungen. Die Mühen, Anstrengungen und Beeinträchtigungen der vergangenen Jahre haben sich gelohnt"

Vier Jahre dauerten die Arbeiten zur Generalsanierung des Hauptgebäudes des Amtsgerichts Ravensburg. Am Freitag (28. März 2014) fand die feierliche Übergabe statt. „Wenn ich mich umsehe in diesen hellen und freundlichen Räumen, dann kann ich sagen: Die Mühen, Anstrengungen und Beeinträchtigungen der vergangenen Jahren haben sich gelohnt“, stellte Justizminister Rainer Stickelberger in Ravensburg fest: „Die Sanierung ist äußerst gelungen.“ Er dankte allen Beschäftigten des Amtsgerichts für ihre Geduld während der umfangreichen Bauarbeiten. Insgesamt kosteten die baulichen Maßnahmen rund 5,1 Millionen Euro.

Im Zuge der Sanierungen wurden auch Sicherheitsmaßnahmen umgesetzt, insbesondere im Eingangsbereich. Der Minister wies darauf hin, dass die Umsetzung der Sicherheitskonzeption derzeit überall im Land erfolge. „Mit der Konzeption, die vor knapp einem Jahr in Kraft getreten ist, haben wir den Rahmen geschaffen. Vor Ort können passgenaue Vorkehrungen getroffen werden“, sagte er. Neben der Verbesserung der baulichen Sicherheit sei insbesondere die Installation von Alarmsystemen vorgesehen. In den Jahren 2013 und 2014 würden außerdem landesweit 50 Stellen für Justizwachtmeister geschaffen. Nicht zuletzt würden deren Fortbildungsangebote ausgebaut.

Als Zeichen der Bürgerfreundlichkeit wertete Stickelberger die Einrichtung einer Infothek beim Amtsgericht Ravensburg. „Infotheken sind zentrale Anlaufstellen in Gerichtsgebäuden“, erklärte er. „Besucherinnen und Besucher haben damit eine erste Kontaktstelle, sie erhalten bereits im Eingangsbereich eine kompetente Auskunft.“ Damit werde dem Servicegedanken Rechnung getragen. Landesweit seien inzwischen mehr als 40 Infotheken in Gerichten eingerichtet worden; teils würden zwei Gerichte gemeinsam eine Infothek nutzen. „Der Anspruch, das gute Leistungsangebot schnell und bürgerfreundlich umzusetzen, ist aus der baden-württembergischen Justiz nicht mehr wegzudenken“, stellte der Justizminister fest.

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