Minister der Justiz und für Europa Guido Wolf besucht anerkannten Betreuungsverein SKM Schwarzwald-Baar e.V.

Datum: 21.06.2017

Kurzbeschreibung: Minister Wolf: „Die Betreuungsvereine und die ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuer übernehmen eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe.“

Minister der Justiz und für Europa Guido Wolf hat jüngst den Ortsverein Schwarzwald-Baar des Sozialdienstes katholischer Männer der Diözese Freiburg (SKM Schwarzwald-Baar) in Donaueschingen besucht. Der SKM Schwarzwald-Baar ist ein anerkannter Betreuungsverein. Er kümmert sich um die Gewinnung von geeigneten ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuern und begleitet diese fachlich. Dabei arbeitet er mit den Betreuungsgerichten und der Betreuungsbehörde des Landratsamts zusammen.

Wolfgang Clemens, Vorsitzender des SKM-Diözesanvereins, Josef Vogt, Vorsitzender SKM Schwarzwald-Baar, und Geschäftsführer Christian Müller-Heidt stellten Minister Wolf den Verein vor und berichteten aus der täglichen Betreuungsarbeit.

Minister Wolf sagte: „Die Betreuungsvereine und die ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuer übernehmen eine wichtige gesellschaftliche Aufgabe. Mit meinem Besuch wollte ich daher auch meine Anerkennung für diese Tätigkeit ausdrücken.“

Wolf berichtete, dass sich sein Ministerium derzeit beim Thema Betreuervergütung in einem engen Abstimmungsprozess mit den anderen Bundesländern befindet. Wolf: „Wir müssen darauf achten, dass wir bei der Lösung, die wir am Ende hinbekommen, auch die Interessen der Betreuungsvereine ausreichend berücksichtigen.“

 

Weitere Informationen:

Volljährige, die ihre Angelegenheiten ganz oder teilweise nicht mehr alleine regeln können, erhalten, einen Betreuer. Die Betreuerin oder der Betreuer sind dann im Rahmen der durch das Betreuungsgericht auf sie übertragenen Aufgaben zuständig. In Baden-Württemberg wurden 2015 insgesamt 17.972 Betreuungen angeordnet. Von den neu bestellten Betreuern waren rund 10.000 Familienangehörige und ca. 1400 sonstige ehrenamtliche Betreuer. Diese ehrenamtlichen Betreuer werden häufig durch Betreuungsvereine geworben und unterstützt. Die übrigen rund 6500 Betreuungen wurden durch Berufsbetreuer übernommen.

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